DesignThinking and Project Management

Posted by Tobias Jeske on Mai 19, 2010
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Great workshop today: SoYouKnow – Design Thinking and Project Management for Social Entrepreneurs at the betalab lisboa hostet from the socialdesignsite.com.

We had a lot of fun and it was amazing how far we get in only three hours. In the end we had the basic next steps defined and estimated to start the project. Great!

Lotus JamCamp Bus Tour

Posted by pmppadmin on April 17, 2010
Events, World Developing / No Comments

Ab morgen sind Peter und ich mit dem Lotus JamCamp Bus unterwegs, um quer durch Deutschland über die Arbeistplätze der Zukunft, Enterprise 2.0, Social Media und neue Formen der Zusammenarbeit zu sprechen.

 

Los geht es am 19.4. in Berlin, dann geht es nach Hannover (Besuch bei t3n und zum Hannover Webmontag), besuchen am 20. April die Bertelsmann-Stiftung in Gütersloh, um dort zu diskutieren, wie eine Institution wie die Bertelsmann-Stiftung das Web 2,0 nutzen kann, um den Austausch zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit zu fördern. Danach geht es zur Telekom nach Bonn, wo Enterprise 2.0 im Mittelpunkt des Gesprächs steht. Nach Zwischenstopp in Köln fahren wir zur Uni Koblenz, um das dortige Competence Center für Collaboration zu besuchen und dessen Eröffnung zu feiern. Weiter geht es am 21. April nach Karlsruhe zu Diskussionsstopps am KIT, dem laut FAZ „deutschen MIT“, und zur Karlshochschule. Dieser Tourtag endet in Walldorf im ISICC, dem gemeinsamen Kompetenzzentrum von SAP und IBM. Am 22. April fahren wir zur Universität Mannheim, bevor es nach Stuttgart geht. In der Schwabenmetropole nehmen wir anschließend an der 1. XING CM Lounge teil. Dort steht das Thema Compliance in einer Anhörung im Mittelpunkt. Und am 23. April geht es mit dem Bus dann zum Lotus JamCamp nach Ehningen auf den IBM Campus.

Online kann hier mitgejamed werden:
https://jamcamp.ideajam.net

http://www.zusammenarbeiten.org

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Nachhaltiges Projektmanagement

Posted by Tobias Jeske on April 06, 2010
SPM, Standards, Sustainability, World Developing / No Comments

Nachhaltiges Projektmanagement LabelEin Kommentar zum Interview von Dr. Georg Angermeier und Jessika Herrmann mit Prof. Gareis zum nachhaltigen Projektmanagement im Projekt Magazin.

Wie Prof. Gareis sehe ebenfalls einen generellen Paradigmenwechsel in der Gesellschaft. (Unternehmerisches) Handeln beschränkt sich immer weniger auf die Wirtschaft sondern gestaltet zunehmend auch gesellschaftliche Bereiche (#Social Entrepreneurship, #Social Business). Dagegen beschränkten sich persönliche Werte und Ethik immer weniger auf die gesellschaftliche Bereiche sondern bestimmen zunehmend unser Wirtschaften. (#CSR, #Partizipation, #Kooperation, #Coworking, #Nachhaltigkeit, #Ehrlichkeit, #Transparenz, #Openness).

Ich sehe in dieser Durchmischung die gesellschaftliche Entwicklung einer ganzheitlichen Sicht auf alle Lebensbereiche. Die ganzheitliche Sicht und nachhaltigen Denken sind für mich eng verbunden. Wollen wir auf diesem planten überleben muss unser (Projekt-)Wirtschaften nachhaltiger werden und das kann langfristig nur durch eine ganzheitliche, wahrhaftige Betrachtung unseres Handels geschehen. Der erste Schritt ist ein Bewusstsein dafür zu schaffen und draus das Projektmanagement weiterzuentwickeln.

Allerdings sehe ich Projektmanagement wie Dr. Angermeier als wertneutralen “Methodenkoffer” und das Projekt erhält seine Ausrichtung durch die Ziel, Werte und Kultur des beauftragenden Unternehmens und der Persönlichkeiten der Projektmitarbeiter.

Um ein Projekt nachhaltig zu gestallten müssen also die Zielvorgaben nachhaltig sein. Das Projektmanagement hat dann Methoden und Werkzeuge anzubieten mit denen diese Zielvorgaben umgesetzt werden können. Konkret fängt es bereits damit an, dass im Projektantrag neben den ökonomischen Zielen auch die ökologischen und gesellschaftlichen Zielvorgaben erfasst werden. Kein mir bekannter PM-Standard sieht dies zurzeit vor.

“Social Sustainability” sehe ich damit nicht nur als zwischenmenschliche (soziale) sonder auch als gesellschaftliche Interaktion. “Social Sustainability” bedeutet für mich damit auch die Beachtung der gesellschaftlichen Auswirkungen des Projekts.

Die im Interview angesprochene Möglichkeit das Budget für die Nachhaltigkeit separat, etwa wie das Risikomanagement zu halten finde ich Prof. Gareis auch nicht gut, allerdings aus dem Grund, dass es sich bei Risiko um eine andere Kostenart handelt. Risikobudget sind vom Charakter her Geldern für Gegenmaßnahmen und Reserven und bei letzteren ist es kommt es auf den Zufall an, ob diese benötigt werden. Nachhaltigkeitskosten können dagegen viel fixer geplant werden, wie die meisten anderen Projektkosten und wären damit nicht separat auszuweisen. Sicher können diese aber i.e. für Marketingzwecke separat erfasst werden.

Ich denke mit dem nachhaltigen Projektmanagement geht es um eine ganzheitliche Weiterentwicklung des Projektmanagements in Methoden und Werkzeugen aber vor allem auch des Denkens und Handelns auf persönlicher und unternehmerischer Ebene. Am Ende sind es, wie es auch Manfred Noe in seinem Kommentar angesprochen hat, die Zielvorgaben für Projekte die Nachhaltig sein müssen.

re:publica / re:campain / uvm.

Posted by Tobias Jeske on März 30, 2010
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“Die vierte re:publica steht im April 2010 als Social-Media-Konferenz im Zeichen des Echtzeit-Web. Mit “nowhere” befinden wir uns im Jetzt und Hier – und Nirgendwo.


Die re:publica findet vom 14. – 16. April 2010 im Berliner Friedrichstadtpalast und der Kalkscheune statt…” und diesmal bin ich mit dabei!


Nach der langen Reise und den ganzen Barcamps im letzten Jahr freue ich mich wieder auf drei Tage Input, Input, Input zu Themen wie:

  • Kollaboration, Coworking und selbstbestimmtes Leben (natürlich wieder vorgestellt von Sebastian)
  • Design Thinking
  • Lotus JamCamp
  • How to design “green” tech properly
  • Mobil Activism in Africa
  • Revolution im Kopf
  • Open Data
  • Open Government

und natürlich sehr gut (Socialbar sei dank!): die re:campain

“NGO-Experten und Webspezialisten präsentieren die besten Kampagnen im Netz. Internationale Referenten und Fachleute der führenden deutschen Organisationen zeigen ihre Best-practices.

Wie sieht die Zukunft des eCampaignings aus? Die Teilnehmer erfahren kreative Ansätze für die eigene Kampagnenarbeit und profitieren vom Austausch mit langjährigen „digitalen Aktivisten“. Vom richtigen Umgang mit Social Networks über das technologiegestützte Prokjektmanagement bis hin zur Steuerung und Dokumentation sogenannter „Smart Mobs“ wird all das gezeigt, was NGO-Kampagnen von morgen ausmacht.”

und auch ganz wichtig:  Hacks 4 Democracy – Opendata Hackday
(Freut mich, dass das mit dem Kontakt wohl funktioniert hat.)

“Der Opendata Hackday ist eine zweitägiges Treffen am 17. und 18. April 2010 …

Ziel der Veranstaltung ist es zu zeigen, dass sich innerhalb kurzer Zeit und ohne großes Budget, kreative und innovative Prototypen und Anwendungen programmieren lassen mit denen man die Daten aus Politik und öffentlicher Verwaltung zugänglich und nutzbar machen kann.”

Sehr interessant und hochkarätig was die Tour angeht: das Lotus JamCamp

Wie sieht der Arbeitsplatz der Zukunft aus? Was sind die Erwartungen der Digital Natives, wenn sie in die Berufswelt einsteigen? Und umgekehrt: Was erwarten Unternehmen von neuen Mitarbeitern? Dies sind nur einige der Fragen, die wir mit Euch, Digital Natives und Vertretern aus Unternehmen und öffentlicher Verwaltung diskutieren wollen: auf dem Lotus JamCamp und auf einer Bustour quer durch Deutschland zwischen dem 19. und 24. April.”

Quellen: Fotos und Zitate von re:public
bzw.
opendata-network.org

Vision Summit 2009

Posted by Tobias Jeske on November 08, 2009
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Ja, ich war auf dem Vision Summit und ich bin den Artikel wie toll das für mich (und viele andere) war noch schuldigt ;)

Socialcamp 09

Posted by Tobias Jeske on Oktober 04, 2009
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SocialCampLogo

Das Socialcamp ist eine jährliches Vernetzungstreffen von Web 2.0 – Experten und Vertretern von NGOs. Die Sessions des Socialcamps geben Antwort auf die Frage: Wie können NGOs das Web 2.0 für sich nutzen und wie können sie sich weiter professionalisieren um erfolgreiche Ihre Projekte und Ziele umzusetzen.

Bemerkenswert war zu sehen, wie sich immer mehr der Fokus der Projekte vom Netz in die reale Welt bewegt. Die Web 2.0 Tools sind immer noch wichtige Kommunikationsinstrumente und legen sozusagen die Basis für die Kooperation und Kommunikation, die Projektziele adressieren und bewegen sich aber in der Offline-Welt.

Mittlerweile habe Projekte die hier diskutiert wurden siebenstellige Finanzierungen, Stiftungen und Finanzpartner bringen Geld und konkrete und handfeste Social Business Modelle werden vorgestellt.

Die Dokumentation der Session findet sich hier.

Sessions als Sessiongeber

Session: Leitfaden für Projektgründer und Projektleiter

scb09-ProjekterfahrungenWas soll nach Eurer Erfahrung in einem Leitfaden für Projekte stehen? Was lief gut in Euren Projekten und kann weitergegeben werden? Wo fehlen noch Methoden oder Werkzeuge? Was ist das besondere bei der Projektarbeit im NGO / NPO Umfeld?

Für Projektgründer wollen wir einen Leitfaden entwickeln der Team-Building, Mobilisieren in kleinen Schritten und Motivation für kleine Projekte erfasst.
Für Projektleiter wollen wir umfassender Guidelines zum nachhaltigen Projektmanagement, basierend auf den aktuellen Standards, entwickeln.
Die Ergebnisse dieser Session werden für die Projektgründer auf www.weltretter.org von Anne praktisch eingebunden. Tobias wird die Leitfaden und die Guidelines in der Theorie, Methoden und Werkzeugen auf www.sustainable-project- management.org weiterentwickeln.
Bringt eure Erfahrungen ein.

Ergebnis MindMap: http://share.xmind.net/sustainable-pm/erfahrungen-pm-1/

Session: Socialbar Organisatoren

Die Socialbar ist ein monatliches Vernetzungstreffen von Weltverbesserern. Web2.0 Experten und Non-Profit- Organisationen kommen zusammen und diskutieren Vorträge rund um die Themen des Social-Web. Es entstand im Nachgang des Socialcamps 2008.

Nach einem Jahr Socialbar stellt sich die Frage:

  • Was läuft gut?
  • Was kann verbessert werden?

http://socialbar.de

Session: Socialbar, das 2. Jahr

Nach einem Jahr gibt es 14 Socialbars in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

  • Wie sollen wir uns für das nächste Jahr organisieren?
  • Gibt es gemeinsame Organisations-Themen wie Öffentlichkeitsarbeit, Kooperationen oder Fundraising die man gemeinsam effektiver bearbeiten kann?

http://socialbar.de

Sessions als Sessionteilnehmer

Session: Social Business Modell: 2,6 Milliarden

Mobile Toiletten für 2,6 Milliarden Menschen und anschließende Verwertung der Biomasse in einem Biogas-Blockkraftwerk. Das Feedback der Sessionteilnehmer gibt es hier und mehr zum Projekt steht unter betterplace.org.

Session: 10 hoch 100

16 von der inovativsten Ideen aus mehr 150.000 Vorschlägen an Google wie man die Welt verbessern kann. Bis zu 5 Ideen werden gefördert und jeder kann Abstimmen welche der 16 es denn sein sollen. Ein bisschen mehr dazu gibt es hier und die ganze Liste und die Möglichkeit zur Abstimmung gib es hier.

Session für die keine Zeit blieb

Session: Nachhaltigkeit, Transparenz und freies Wissen im Projektmanagement

Web 2.0 Projekte bringen die neue Offenheit, Transparenz und Kooperation der jungen Generation an Webentwicklern und Webaktivisten in die NGOs.
Die Erfahrung zeigt, dass wir alle mehr gewinnen können wenn wir kooperieren, statt zu konkurrieren. Die neue Offenheit bleibt aber manchmal ein unbesetztes Feld bei den NGOs. Tayloristische, hierarchische Strukturen, Ängste und das drängende Tagesgeschäft verhindern, dass die NGOs erfolgreicher arbeiten, besser kooperieren und schneller lernen.

Die NGOs, die die neue Offenheit für sich entdeckt haben gewinnen einen Informationsvorsprung, lernen aus den Fehlern und Erfolgen anderer, haben mehr Kontakte, mehr glückliche Begegnungen und mehr Handlungsoptionen.

Quelle:
1 Logo Credits:  Socialamp@mixxt

http://de.betterplace.org/projects/236-toiletten-fur-2-6-milliarden-menschen

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Atoms & Bits Festival 09

Posted by Tobias Jeske on September 22, 2009
Events, World Developing / 1 Comment

Logo Atoms&Bits

Die digitale Welt (Bits) mit der realen Welt (atoms) verbinden

Oft unbemerkt abseits der Massen, manchmal direkt vor unseren Augen, entwickeln sich neue Formen des Arbeitens und Lebens. Anker und Motor dieses Phänomens sind wir alle, ob urbaner Laptoparbeiter, Kulturschaffender oder Angestellter im Großraumbüro.

Wir sind atoms&bits, die kleinsten Teile der modernen Gesellschaft.

Damit diese kleinsten Teile einmal ein großes Ganzes ergeben, muss man sie zusammenführen, ob analog oder digital. Unter diesem Motto wird in der Woche vom 18. bis 27. September 2009 eine besondere Art von dezentralem Festival stattfinden – atoms&bits.

Von Berlin bis Brooklyn, von München bis Montreal werden Menschen diskutieren, ausprobieren, erkunden und über ungewöhnliche Arbeitskonzepte berichten – durch ihre kreativen Ideen ergeben sich neue Chancen.

Knotenpunkt des dezentralen Festivals bildet das am 26./27. September 2009 in Berlin stattfindende atoms&bits Camp mit 400 Teilnehmern – es wird zum Treffpunkt von Visionären, Baustlern, Aktivisten, Geeks und Kreativen. Hier steht die analoge Annäherung im Vordergrund. Während der verschiedenen Workshops, Vorträge, Präsentationen und Diskussionsrunden kann der selbständige Webentwickler der Strickladenbesitzerin Tipps für ihren Internetauftritt geben und der politische Aktivist mit der Kuratorin über die Kulturflatrate diskutieren. Solche Synergieffekte werden an diesem Wochenende rund um den Kreuzberger Moritzplatz im Coworking Space betahaus und dem !MA Design Village zustande kommen.

atoms&bits – die Schnittstelle zwischen Web und Welt1

Wie wir die Gesellschaft Bit für Bit, Atom für Atom verändern – organisiert über das Internet und mit greifbaren Ergebnissen. Bei a&b treffen sich Visionäre, Baustler, Aktivisten, Geeks, Kreative – eben alle, die eine neue Kultur des Selbermachens zelebrieren. Die fünf Themen, um die sich alles dreht sind:

… sowie die Netzkultur als verbindendes Element, das all dies erst möglich macht.2

Projektmanagement kann helfen

Auf Atoms&Bits will ich herausfinden wie die bewährten Methoden des Projektmanagements bei den neuen Formen der Arbeit, Kooperation und Zusammenarbeit helfen können.

Mich interessiert die 2. Frage nach dem “Wie” aus der grundsätzlichen Fragestellung des Zusammenarbeitens.org:

Mit wem (1) arbeite ich wie (2), wo (3) , wann/wie lange (4) zu welchem Zweck und mit welcher Erwartungshaltung (5) zusammen?

Wir fangen schon mal an…

Ich freue mich drauf dabei zu sein, mitzugestalten und helfen es besser zu machen als bisher.

Weiteres zum Atoms & Bits Festival

Quellen:
1)  Pressemitteilung zum atoms&bits Festival und Camp – Die Schnittstelle zwischen Web und Welt Berlin, September 2009
2)  Von der Startseite von http://atomsandbits.net
*)  A&B Logo mit freundlicher Genehmigung von Kosmar

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Global Future Camp 09

Posted by Tobias Jeske on September 20, 2009
Events, World Developing / 1 Comment

Global Future Camp LogoErfreulicherweise ging es auf dem Global Future Camp 2009 nicht nur um die Zukunft sondern auch darum wie man neue Ideen konkret Umsetzen kann. Es ging überwiegend darum wie man die Gegenwart gestalten kann die Zukunft zu retten. Sehr erfrischend.

Man merkt, dass nachdem viele Ideen und Gedanken im Netz nun konsolidiert wurden, diese den Kontakt mit dem “real-life” (der analogen Welt, der Atoms-Welt,…) suchen. Veranstaltungen wie dieser reagieren darauf und bringen die Leute zusammen damit das Netz “lokal geerdet wird”, wie es Niels Boeing es treffend ausdrückt.

Auf den Sessions habe ich folgendes mitgenommen:

Globale Krise versus individuelle Gleichgültigkeit

Ole Seidenberg/Daniel Kruse

Es braucht eine gemeinsame, positive Vision der Welt in der wie leben wollen, die es lohneswert erscheinen lässt seinen CO2 belasteten Konsum einzuschränken.

Aus der Vision folgen Ziele die in 1001 Sprachen für 1001 Zielgruppen übersetzt werden müssen um gehört und befolgt zu werden.

Es ist und bleibt komisch, dass der “wir werden alle sterben, wenn wir so weiter machen”-Fakt die Menschen nicht dazu bewegt sich zu ändern. Andersherum scheinen die Menschen viele auf sich zu nehmen, wenn Sie meinen, dass es sich am Ende lohnt, z.B. einen Bausparvertrag, Sparen auf die Rente, Ausbeutung in der Hoffnung selber einmal ausbeuten zu können, Überstunden in der Hoffung auf einen besseren Job, besseres Einkommen und dann irgendwann mehr Lebensqualität,…

Mehr zur Session hier oder hier:


Ecomap – Social Responsibility and Green Technology

Frank Robert

Urban EcoMapGruppenzwang ist was feines. Über die Visualisierung des ökologischen Verhaltens des eigenen Statteiles kann Wohlverhalten sichtbar und Fehlverhalten über gruppendynamische Prozesse geächtet und damit geändert werden. Der Drang nach Statussymbolen und gesellschaftlicher Anerkennung kann auch für ökologische Themen genutzt werden. Dazu muss die Solaranlage nur “cool” und das ‘dicke’ Auto oder der ‘falsche’ Stomversorger “uncool” werden.

http://sf.urbanecomap.org

Mehr zur Session hier:


Leitfaden für Projektgründer

Anne Wagrin (Weltretter.org), Tobias Jeske [also ich] (Sustainable-project-management.org)

MapPMErfahrungenWelche Erfahrungen haben die Session-Teilnehmer in Ihren Projekten gemacht, die über einen einfachen Projektleitfaden an Projektgründer weitergegeben werden sollen?

Das Team steht im Mittelpunkt. Es braucht -immer- den persönlichen Kontakt (Telefon oder Treffen) um eine Zusammenarbeit / Mitarbeit zu starten. Es gilt die 90-9-1 Regel.

Hierarchien leht man bei der organisation gesellschaftliche Projekte oft von vornherein ab. Man lernt aber schnell, dass man eine Aufgabenhierachie braucht und diese auch gewollt ist. Es ist die Entscheidungshierachie die man ablehnt, aber auch hier ist es ok, wenn einige sich um Themenbereich kümmern und hier entscheiden (Buchhaltung, Finanzen, …). Es ist eigentlich der Machmißbrauch und die Angst nicht gehört zu werden, die man mit dem Begriff “Hierarchie” gleichsetzt. Eine partizipative, hierarchische Strukturen ist für alle wieder in Ordnung.

Mehr dazu hier oder hier:


Neue Arbeitswelt

Antje Berheide, Tobias Jeske [wieder ich] (zusammenarbeiten.org)

MapNeueArbeitswelt

In der Session ging es um die Fragen:

1. Wie möchten wir zukünftig Arbeiten?
2. Was brauchen wir um zukünftig so Arbeiten zu können?

Es braucht eine gemeinsam Plattform, einen “Verband” oder eine Marke, die Lobbyarbeit für freiberufliches Arbeiten und Coworking betreibt

Es braucht eine neue (?) Gesellschaftform für Coworker die freies, eigenverantwortliches  arbeiten in einer Gruppe ermöglicht und gleichzeitig die Verbindlichkeit und Haftungssicherheit für den Auftraggeber sichert.

Mehr dazu hier oder oder hier.

Die Session-Pläne der beiden Tage finden sich hier

Weiteres findet man auf den Webseiten zum Global Future Camp

PS: Die Location, Organisation, Catering und das darum war erstklasssig und sehr professionell.

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SPM – freie Wissensdatenbank zum nachhaltigen Projektmanagement

Posted by Tobias Jeske on September 17, 2009
SPM, World Developing / No Comments

SPM_LogoMit Sustainable Project Management helfe ich gerade eine freie Wissensdatenbank zum nachhaltigen Projektmanagement aufzubauen.

Das Fundament ist gelegt und nun suchen wir Kooperationspartner mit denen wir diese weiter ausbauen und Nutzer, an deren Bedürfnissen wir uns ausrichten können.

http://www.sustainable-project-management.org

Auch haben ich/wir begonnen “guteProjekte” im Projektmanagement kostenfrei zu unterstützen. Wir unterstützen die Socialbar im Projektmanagement (Projekt-Coaching) und haben auch schon einen Projektmanagement-Workshop durchgeführt. Weitere Workshops für die Socialbar sind geplant, wo auch gerne andere Initiativen teilnehmen können.

http://guteprojekte.wordpress.com

Wir freuen uns auf jeden Kontakt über:
spm (att) sustainable-project-management.org

Projektstrukturplan? MindMap!

Posted by Tobias Jeske on August 07, 2009
Tools & Techniques / No Comments

WBS System Development

Um einen Projektstrukturplan zu erstellen eignet sich hervorragend eine hierarchische MindMap.

Eine gute MindMap-Software zeichnet sich meiner Ansicht dadurch aus, dass hinter den einzelnen Elementen über eine Notizfunktion formatierte Texte und Bilder hinterlegt werden können. Dies ist notwendig, um bei der Erarbeitung des Strukturplans im Team die aufkommende Gedanken direkt niederschrieben zu können und so bereits Grundlagen für die erste Arbeitspakete in Inhalt und Ergebnis zu legen.

MindMap Software

MindManager

Die Referenzgröße durch die Bedienungsfreundlichkeit, Makierungs- und Notizfunktionen und vor allem auch wegen den umfangreichen Exportmöglichkeiten (bis hin zu MS Project). Hat man die Notizfunktionen für die Beschreibung der Arbeitspakete genutzt kann man über den Export nach Word automatisch das “Projektstrukturplanverzeichnis” erstellen.

kostenpflichtig bereits ab der Light-Version: http://www.mindjet.com/

XMind

Die erste OpenSource MindMap-Software die an MindManager herankommt.

kostenfreie Light-Version: http://www.xmind.net/

Nochmal richtig nützlich wird die Software, wenn man damit auch seine eigenen Arbeitsbereiche und -Prozesse strukturiert.- z.B. eine Übersichtsmaps zu allen aktuellen Themen und Links zu allen diesbezüglich relevanten Projektdokumenten.

Und natürlich kann man die Software auch hervorragend dazu Nutzen MindMaps zu erstellen und sich so zu strukturieren. ;)

Welche Struktur hat ein Projektstrukturplan?

Die Gruppierung eines Projektstrukturplans kann projektszpezifisch gewählt werden, z.B.

  • nach Phasen, d.h. nach den Phasen des Projektes. z.B. Initiierung, Planung, Ausführung, Abschluss
  • nach dem Produkt, d.h. das zu erstellende Produkt wird in seine Komponenten zerlegt. z.B. ein Auto in Karosserie, Motor, Fahrgestell…
  • nach Themen, d.h. nach den Aufgabenbereichen. z.B. Tagungsraum, Vorträge, Marketing …

Daneben gibt es meist noch eine “Säule” für das übergreifende Projektmanagement.

Es können beliebig viele Ebenen verwendet werden. Grundsätzlich gilt aber: die oberste Ebene ist das gesamte Projekt, dazwischen gibt es nur Kontrollelement und das letzte Element ist ein Arbeitspaket.

Im folgenden beispielhaften Entwurf eines Projektstrukturplans “System Development” wurden das Projekt nach Phasen gegliedert, alle Kontrollelemente definiert und für das Element “Create Test Plans” wurden bereits Arbeitspakete herausgearbeitet.

Einfaches Beispiel eines Projektstrukturplan erstellt mit MindManager

beispielhaften Entwurf eines Projektstrukturplans

Weitere PM 1.0 Werkzeuge finden sich hier.

tools of the trade

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